Was ist das Verkettungsprinzip?
Die Verkettung von Blöcken sorgt für die Verknüpfung aller durchgeführten Transaktionen und bildet damit die Grundlage einer manipulationssicheren Infrastruktur. Jeder Block baut auf dem vorherigen auf, sodass eine durchgehende Kette von Hashwerten entsteht.
Aufbau von Blöcken in einer Blockchain
Ein Block besteht aus zwei wesentlichen Elementen:
1. Merkle Tree
Der Merkle Tree ist eine Baumstruktur, die alle Transaktionen des Blocks hierarchisch zusammenfasst und in einem Merkle Root Hash verdichtet. Dieser Hash repräsentiert alle Transaktionen und ermöglicht es, einzelne Transaktionen schnell und sicher zu verifizieren.
2. Der Blockkopf (Block Header)
Der Blockkopf enthält die wichtigsten Metadaten des Blocks und besteht aus:
-> Zeitstempel: dokumentiert den genauen Erstellungszeitpunkt des Blocks.
-> Hashwert des vorherigen Blocks: stellt die Verbindung zur Blockchain her.
-> Merkle Root Hash: fasst alle Transaktionen des Blocks kryptografisch zusammen.
-> Nonce: ein Zufallswert, der im Mining-Prozess angepasst wird, um die Schwierigkeit zu erfüllen.
-> Schwierigkeit (Difficulty): legt im Proof-of-Work-Konsens fest, wie schwer es ist, einen gültigen Block zu berechnen, und reguliert dadurch die Blockzeit.

Dieses Prinzip sorgt dafür, dass Manipulationen praktisch unmöglich sind: Würde ein einzelner Block nachträglich verändert, müsste auch der Hash aller nachfolgenden Blöcke neu berechnet werden. Der enorme Rechenaufwand macht Manipulationen in großen Netzwerken wie Bitcoin oder Ethereum nahezu ausgeschlossen.